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12. Wilde Nacht der Schloßbühljäger & Ranzengarde am Samstag, 25.01.2020 in der Sulzberghalle

Wildes Wochenende der Sulzer Schloßbühljäger und Ranzengarde übertraf alle Erwartungen

Narren in der Sulzberghalle außer Rand und Band

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Sulz.(dfl). Unter dem Motto „Wildes Wochenende“ anlässlich des 750-jährigen Bestehen des größten Lahrer Stadtteils feierten die Sulzer „Schloßbühl- Jäger“ und „Ranzengarde“ mit einem bunten Programm in der bis auf den letzten Platz belegten Sulzberghalle. Geboten wurde den gut gelaunten Narren ein abwechslungsreiches und fetziges Programm, wobei einmal ein Tanz und danach wieder Guggenmusik vom feinsten dargeboten wurde. Durch den Abend begleiteten die Festbesucher humorvoll die Schloßbühljäger Nicole Baur und Frank Isele. Und was sich dabei die einzelnen Gruppen und Zünfte dabei haben einfallen lassen, das konnte sich durchaus sehen lassen.Die Eröffnung war diesmal den Kippenheimer Moore Bätscher unter ihrer Vorsitzenden Sabrina Schmidt vorbehalten, die lautstark mit Trompeten und Pauken gleich für die nötige Stimmung unter dem frohgelaunten Narrenvolk sorgten. Aufgelockert wurde der Jubiläumsabend immer wieder durch die Partyband „D`Gipfelstürmer“ die mit ihren Partyhits den bereits in Stimmung geratenen Narren ganz gewaltig einheizte. Stimmungsvoll wurde es wieder in der Halle, als die Frösche Clique Höllstein in ihren grünen Froschkostümen sehr lautstark die Bühne eroberten. Ein fetziges Stück nach dem anderen heizte die schon sowieso heiße Stimmung unter dem Narrenvolk zusätzlich ein. Recht schaurig und sehr unheimlich wurde es, als plötzlich die Kloschder-Hexen aus Völkersbach den Saal mit einem Geröle und Gejohle eroberten. Der Hästanz auf der Bühne demonstrierte dann auch das Können dieser Hexengruppe. Auch diese Gäste aus Völkersbach durfte die Bühne nicht ohne Zugaben verlassen. Ein gekonnt einstudierten Showtanz präsentierte die Narrenzunft Hopfedrescher Müllen, wobei besonders die schwarzen glitzernden Netzstrümpfe und deren Kostüm sofort ins Auge stach. Was diese dann aus Parkett legte, war einsame Sahne und rief immer wider Beifall hervor, Heimvorteil hatten danach auch die „Richebacher Schutterschlurbi“ die nicht nur durch ihre übergroßen Schlurpen, sondern auch gesanglich von sich Reden machten. Als diese bunte Gruppe mit ihren Trompeten und Saxophone so richtig in Stimmung kam, da hielt es die Narren aus Nah und Fern nicht mehr auf ihren Stühlen. Es wurde spontan geschunkelt, geklatscht und mitgesungen und mit viel Beifall wurden die Lahrer Vorstädter nach zahlreichen Zugaben von der Showbühne verabschiedet. Recht teufelisch ging es danach beim Hästanz der Bühler Quetschenteufel zu, ehe die Altenheimer Damengarde des TuS Altenheim für eine reine Augenweide sorgten. Schwungvoll und gekonnt trugen diese Damen einen Showtanz vor, der alle in ihren Bann riss. Ebenfalle eine Augenweide war nicht nur das Kostüm der ganz in Blau mit Roten Haaren sehr lautstark einmarschierende Guggenmusik Riäd-Schlurgi, sondern auch deren Stimmung mitten im Narrenvolk. Da verstand es sich von selbst, daß keiner mehr auf seinen Sitzen festhielt. Etwas gediegender ging es beim Auftritt der »Rhytem Attack« aus dem Schuttertal zu, die mehre perfekte Shwotänze auf die Bühne zauberten. Den Abschluss in der Kulturhalle war den Ebersweierer „Zuluft“ Guggenmusiker vorbehalten, die mit ihren Schottenröcken gleich die Blicke auf sich zogen. Im Jahre 1993 gründete man unter der Leitung von Daniel Frank und Holger Baas voller Idealismus und Tatendrang diese Formation und bei ihrem lautstarken Auftritt in Sulz konnte man sehen, keiner hat seit der Geburtsstunde etwas von dieser Einstellung eingebüßt. Sie bewiesen einmal mehr, dass echte Guggenmusik mehr ist als nur überhöhte Dezibelzahlen und durchaus Trommelfell-erträglich interpretiert werden kann, ohne von ihrem Reiz einzubüßen. Dieser wilde Haufen, der eine super Stimmung in die Halle zauberte, wurde von den Narren mit viel Beifall von der Tribüne geleitet. Diese Zeit zwischen den kleinen Umbauphasen war dann immer wieder der Partyband D` Gipfelstürmer vorbehalten, die immer wieder für Stimmung unter den Festbesuchern sorgten, die sich dann auch an einem der Bier oder Sektstände genüsslich verweilten. Einige der Narren wagten bei Partymusik pur auch ein kleines Tänzen, Und nach fünf Stunden abwechslungsreichem Programm in der stimmungsgeladenen Kulturhalle wollte eigentlich keiner so recht daran glauben, dass die 12. Wilder Nacht der Schloßbühljäger schon zu Ende sein sollte. Doch nach dieser gigantischen Vorstellung aller Gäste aus Nah und Fern war natürlich noch lange nicht Schluss. Den Ausklang der „12. Wilden Nacht“ der Sulzer Schloßbühljäger und Ranzengarde übernahm dann in der Kulturhalle die Liveband „ D`Gipfelstürmer“ mit bunter Unterhaltungs- und Stimmungsmusik und in der Sporthalle fand die Megaparty in der legendären Jägerbar mit dem DJ Black Jack statt. Dabei wurde eine imponierende irre Lightschow mit bombastischen Sound und zahlreichen Partyhighlihts geboten. So ganz richtig für den geschmack der etwas jüngeren Generation. Fazit dieser zwölften „Wilden Nacht“ anlässlich des Jubiläums „750 Jahre Sulz“, es wurde ein Buntes, Kurzweiliges und Unterhaltsames Programm geboten, das seines gleichen sucht.

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