*7* Ehem. Sägemühle

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*7* Ehemalige Sägemühle

Der Ursprung der Sägmühle liegt wahrscheinlich in der römischen Zeit in unserer Gegend. 1872 wurde beim Bau der neuen Strasse auf den Langenhard römische Siedlungsreste, einer Villa Rustika, also eines römischen Gutshofes, im Gewann Scheibhalde gefunden und diese Höfe meist autark waren ist nicht ausgeschlossen, dass am nahen Sulzbach eine Mühle stand. Da in der Regel die Besiedelung fast immer einer vorausgehenden folgte, bauten an gleicher Stelle die Geroldsecker einen Meierhof den „Fronhof“ ebenfalls mit Mühle, die auch den Weiler Sultzewyler bediente der 1270 genannt wird.1350 erwähnt das Kloster Ettenheimmünster einen Johannes von Sultzewyler der von seiner Mühle dem Kloster den Zehnten schuldet. 1628 Erbauung der Sägmühle am jetzigen Standort wie dies die Jahreszahl am Kellergewände zeigt. Ab dem dreißigjährigen Krieg (1618-1648) verschwindet Sultzewyler im Dunkel der Geschichte die Mühle muss aber weiterhin bestanden haben. Denn in den nachfolgenden Jahrhunderten tauchen immer wieder Gerichtsprotokolle auf in denen es meist um Streitereien zwischen dem unteren und dem oberen Müller, Dorfmühle u. Sägemühle wegen nicht fachgerechter Handhabung des oft spärlich fliesenden Sulzbachwassers geht.